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[Rezension] Jenseits des Schattentores von Beate Teresa & Susanne Hanika

Donnerstag, 18. Februar 2016

Titel: Jenseits des Schattentores
Autorin: Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika
Verlag: Fischer - Sauerländer - September 2015
ISBN: 978-3-7373-5246-8 - HC - 16,99 €
ISBN: 978-3-7336-0173-7 - ebook - 14,99 €
Seiten: 480
Genre: Jugend / Fantasy 


Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten!
Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

Packende Romantasy von dem erfolgreichen deutschen Autorinnenteam Beate und Susanne Hanika! 
Für alle Fans von Kai Meyer und Josephine Angelini




Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman ›Rotkäppchen muss weinen‹ wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 und dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert.


Susanne Hanika lebt mit Mann und Kindern in Regensburg. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Sie hat bisher fünf Erwachsenenkrimis veröffentlicht und schreibt seit 2010 mit ihrer Schwester Beate Teresa Hanika im Jugendbuchbereich. Kindern und Jugendlichen die Begeisterung zum Lesen zu vermitteln, liegt ihr sehr am Herzen.


Jenseits des Schattentores ist ein Buch, dass meine Erwartungen leider  nicht erfüllen konnte.



Der Prolog - in dem Hades, der Gott der Unterwelt beschließt, seinen nichtsnutzigen Sohn Leonidas, der sich am liebsten auf der Erde herumtreibt Aufgaben zu stellen, die er erfüllen muss. Ansonsten sei sein Leben verwirkt - klang vielversprechend.



Ich dachte, wow, das wird sicher eine tolle Geschichte, vor allem, da ich griechische Mythologie liebe, doch schon im nächsten Kapitel machte sich nur noch Verwirrung bei mir breit und diese hielt leider die meiste Lesezeit an.

Dies lag zum einen an der Göttin Persephone, die aus Gründen, die leider sehr spät erklärt werden, Aurora von oben durch eine Kristallkugel beobachtet und sie zu lenken versucht. Persephone, eine Göttin der Unterwelt konnte ich mir beim besten Willen nicht mit einer Glaskugel vorstellen... Wie eine Hexe...
Zum anderen passen für mich griechische Göttersöhne wie hier Leonidas und ein Zwerg, der ihm Benimmregeln beibringt, beim besten Willen nicht zusammen. Zwerge haben ihren Ursprung nun einmal in der Nordischen Mythologie.

Ich habe über drei Anläufe versucht, in die Geschichte hineinzukommen, was mir leider nicht gelingen wollte. Beim ersten Mal, wollte ich abbrechen, doch mir wurde gesagt, ich soll dranbleiben, es würde sich lohnen. Also Buch erst einmal ein paar Wochen zur Seite gelegt und einen weiteren Versuch gestartet, jedoch mit dem gleichen Ergebnis.
Manchmal wäre es besser, einige Erklärungen in eine Geschichte einfließen zu lassen. Hier jedoch führten die fehlenden Erklärungen einfach nur noch dazu, dass ich riesengroße Fragezeichen über dem Kopf schweben hatte, die mir nach und nach die Lesefreude nahmen. Ein Buch, das es erst im letzten Drittel schafft, Licht ins Dunkel zu bringen.


Wir begleiten Aurora aus der Sicht der dritten Person, Persephone dagegen aus ihrer Perspektive durch das Buch, wobei ich leider zu keiner der beiden einen Bezug aufbauen konnte.

Ebenso die Liebesgeschichte zwischen Aurora und Leon wirkte auf mich ziemlich aufgesetzt, wenn man bedenkt, dass sich die komplette Geschichte innerhalb von nur zwei Tagen abspielt. 

Leider konnte auch der lockere, jugendliche Schreibstil des Autorinnenduos das Ruder für mich nicht mehr herumreißen.

Jenseits des Schattentores konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Hier passte so einiges nicht zusammen, was sich vor allem in der widersprüchlich ausgelegten griechischen Mythologie bemerkbar macht, in der meiner Meinung nach Zwerge und Kristallkugeln nichts verloren haben.
Ein Buch, das es leider erst im letzten Drittel schafft, Licht ins Dunkel zu bringen.
2 von 5 Sterne





4 Kommentare:

  1. Selection Books hat gesagt…:

    Hallo Liebes,

    oje, das hört sich ja nicht so toll an. Drei Anläufe hätte ich wohl nicht geschafft. Meistens gebe ich nach dem zweiten schon auf :-)

    Liebe Grüße
    Nadine

  1. Dani Schwarz hat gesagt…:

    Huhu Nala,
    Hätte ich das Buch selbt gekauft, hätte ich es schon nach 50 Seiten weggelegt oder verschenkt ;)
    War aber Überraschungspost vom Verlag und deswegen hab ich gedacht...hmmm, versuchst es eben nochmal und nochmal. Manche fanden es richtig gut, aber Geschmäcker sind halt doch oft verschieden :)
    Liebe Grüße, Dani

  1. bambi-nini hat gesagt…:

    Hey,
    schade, dss es dich nicht überzeugen konnte. Dabei klingt der Klappentext echt vielversprechend.
    LG anja

  1. Selection Books hat gesagt…:

    Liebe Dani,

    ich habe letzens noch meine Freundin gefragt. Die fand das Buch auch überhaupt nicht gut. Da ich es jetzt von euch beiden gehört habe, ist es direkt von meiner Wunschliste verschwunden. Naja, die ist eh lang genug :)

    Liebe Grüße
    Nadine

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