. . . . . . . Neuzugänge. . . . . . . .

[Rezension] Splitterlicht von Megan Miranda

Dienstag, 15. Dezember 2015
Titel: Splitterlicht
Autorin: Megan Miranda
Aus dem amerikanischen von: Ingrid Ickler
Verlag: Ravensburger - September 2015
ISBN978-3-473-58481-9 - TB  - 9,99 €
Seiten: 320
Genre: Jugendbuch

Kurzbeschreibung:

Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.


Meine Meinung:


Nach drei Minuten ohne Sauerstoff wird man ohnmächtig.Ab vier Minuten kommt es zu dauerhaften Hirnschäden.Dann zum Herzstillstand.Der Tod tritt nach etwa fünf Minuten ein.Spätestens nach sieben. Definitiv nach zehn.Decker hat mich nach elf Minuten aus dem Wasser gezogen.


Wie durch ein Wunder überlebt Delaney elf Minuten unter Wasser, nachdem sie durch das Eis eines Sees brach.
Als sie nach einer Woche im Koma erwacht, gilt sie als ein Wunder. Ein Glücksfall. Sie war tot hatte die Ärztin gesagt, ihr Blut stand still, der Körper blau angelaufen. Und doch kam sie zurück. Ohne bleibende Schäden.
Und doch ist nichts mehr wie vorher. Delaney kann auf einmal den Tod anderer Menschen spüren. Je stärker das Gefühl, je näher der Tod.
Und sie ist nicht alleine. Troy, der auf einmal in ihr Leben platzt, ist ebenfalls mit diesem "Fluch" gesegnet, und bringt schon bald ihre Gefühlswelt durcheinander.

Der Schreibstil der Autorin liest sich absolut leicht und flüssig. Sie hat eine Art an sich, die es einem unmöglich macht, das Buch wieder aus der Hand legen zu wollen. Ich war teilweise überrascht, wie schnell die Seiten dahinflogen. Die Spannung kommt hier auch nicht zu kurz und steigert sich zum Ende hin immer mehr.

Die Geschichte lesen wir aus der Sicht von Delaney, was sie eigentlich relativ schnell sympathisch macht. Allerdings fehlte mir die Tiefe, was ihre Gefühle bezüglich ihrer neuen Gabe geht. Normalerweise sollte man meinen, wenn man plötzlich den bevorstehenden Tod anderer Menschen spüren würde, gerät man doch erst mal ein klein wenig in Panik, oder nicht? Delaney hingegen nimmt die Situation meiner Meinung nach etwas zu gelassen, als ob es etwas ganz normales wäre.

Nichtsdestotrotz hat die Geschichte etwas faszinierendes. 
Die restlichen Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet, allen voran Delaneys Kumpel Decker, den sie eigentlich mehr mag als sie sich eingestehen will.

Sehr viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen, sonst würde ich euch die Spannung verderben ;)

Fazit:

Splitterlicht ist eine sehr schöne, berührende Geschichte über Nahtoderfahrungen, Freundschaft und natürlich Liebe. Gewürzt mit einer Prise Übersinnlichem und einer stetig steigenden Spannung wird dieses Buch trotz kleiner Schwächen zu einem regelrechten Pageturner.
Klare Leseempfehlung.
4 von 5 Sterne








3 Kommentare:

  1. Sonja lovinbooks hat gesagt…:

    Huhu liebe Dani,

    das Buch habe ich mir über Tauschticket geordert und finde allein das Cover schon wahnsinnig toll. Nach deiner Rezi freue ich mich jetzt noch mehr über das Buch und hoffe, dass ich es bald lesen werde.

    Liebste Grüße
    Sonja

  1. Ruby Celtic hat gesagt…:

    Hey Dani,

    das Buch klingt sehr interessant und das Cover selber ist ja mal der Hit. Bin glatt verliebt ;o)

    Liebe Grüße,
    Ruby

  1. bambi-nini hat gesagt…:

    Huhu,

    das Cover des Buches finde ich total schön.
    Deine Rezension liest sich auch sehr gut, ich werde es mir auf jeden Fall mal merken.

    Viele Grüße
    Anja

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