. . . . . . . Neuzugänge. . . . . . . .

[Rezension] Endgame - Die Hoffnung von James Frey

Montag, 26. Oktober 2015
Titel: Endgame - Die Hoffnung
Autor: James Frey
Verlag: Oetinger - Oktober 2015
ISBN: 978-3-7891-3524-8 - Gebunden mit SU - 19,99 €
ISBN: 978-3-86274-326-1 - ebook - 12,99€
Seiten: 592
Genre: Dystopie
Altersangabe des Verlages: ab 16 Jahren

Kurzbeschreibung:

Schlägt Klugheit Kraft? Das Spiel geht in die nächste Runde!

Zwölf waren auserwählt, aber nur neun haben überlebt. Das gnadenlose Spiel geht weiter. Nachdem Sarah den ersten Schlüssel gefunden hat, ist sie gemeinsam mit Jago nach London geflüchtet. Doch auch dort spitzen sich die Dinge zu – bis zu dem Punkt, an dem Jago den Auftrag erhält, Sarah zu töten. Wie wird er sich entscheiden? Und wollen die beiden wirklich noch weiter Teil eines Spiels sein, das ihre Liebe zerstört?

Auch die anderen Spieler müssen sich entscheiden: Spielen sie noch nach den Regeln von Endgame oder nach ihren eigenen? Denn längst glauben nicht mehr alle von ihnen, dass Endgame der richtige Weg ist …

Lies das Buch. Finde die Hinweise.
Löse das Krypto-Rätsel und gewinne.







Der Autor:

James Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio, geboren und ist einer der erfolgreichsten US-Autoren der Gegenwart. 2010 gründete er die Media- und Produktionsfirma Full Fathom Five, die das Konzept rund um ENDGAME entwickelt hat und mit Partnern weltweit umsetzt. Seine Bücher wurden in 42 Sprachen übersetzt und erscheinen in 118 Ländern. 

Meine Meinung:

Was für eine Fortsetzung!
Noch spannender, noch mitreißender, noch emotionaler!

Das erste Rätsel von Endgame wurde gelöst: der  Erdschlüssel wurde gefunden. Und nicht nur das, damit wurde ein verheerendes Ereignis ausgelöst: Ein riesiger Asteroid, der plötzlich und unaufhaltsam auf die Erde zurast und bisher von keinem Satelliten erfasst werden konnte. Ihn zu zerstören ist nicht mehr möglich.
Während überall auf der Erde  Panik ausbricht und die Menschen sich auf den Weltuntergang vorbereiten, den der Einschlag Abaddons - wie der Asteroid genannt wird - in Kürze auslösen wird, oder Vorbereitungen treffen, diesen irgendwie zu überleben  machen sich die neun überlebenden Spieler auf, das zweite Rätsel zu lösen. Der Himmelsschlüssel muss gefunden werden...

Doch einige Spieler sind überzeugt, dass Endgame viel mehr ist, als das,  was ihnen Glauben gemacht wurde und suchen verzweifelt nach einer Lösung, Endgame zu stoppen. Doch der Preis dafür ist viel höher als selbst die skrupellosesten unter ihnen mit ihrem Gewissen vereinbaren könnten...

Der Schreibstil des Autors ist nach wie vor ungemein fesselnd. Wie bereits im ersten Teil begleiten wir die restlichen Spieler aus der Sicht eines allwissenden Erzählers. Die kurzen Kapitel mit den knackigen Sätzen tragen dabei auch wieder die Namen des jeweiligen Spielers und dessen Ortsangabe.
Während der Autor es versteht unseren Hass auf gewisse Spieler zu schüren, die nichts weiter sind als abartige Ungeheuer - unfassbar, aber ja, man freut sich sogar über jeden Schlag, den sie einstecken müssen - kommen uns andere wiederum gar nicht mehr so unmenschlich vor. Man hofft für sie, man empfindet sogar Mitleid und bereits vorhandene Sympathien verstärken sich. Denn obwohl sie alle Killermaschinen sind und vor Brutalität nicht zurückschrecken, sind sie doch alles nur ein Haufen Jugendlicher, die um jeden Preis überleben wollen, denn sie alle spielen um ihr Leben, um das Leben der gesamten Menschheit.
Sie sind clever, sie schließen Bündnisse, sie können fühlen, sie können lieben und vor allem haben sie ein Gewissen... Doch wir dürfen nicht vergessen: Nur einer wird überleben.

Die Schauplätze sind mehr oder weniger allesamt mystische Orte, wie z.Bsp Stonehenge, Ruinenstädte der alten Inkas oder die tiefsten Ebenen des Himalaya.
Auch die Geschlechter der Spieler sind uralte, sagenumwobene, wirkliche existente Völker, vom mongolischen Nomadenvolk über Nachkommen der Shang Dynastie bis hin zu den Nachfahren der Kelten. Die Herkunft einiger dieser Völker blieb bis heute ungeklärt. Dieses Wissen spinnt der Autor geschickt in die Handlung mit ein, so dass der Glauber dieser Völker über die Himmelsmenschen oder Schöpfer, wie sie sie nennen durchaus glaubhaft dargestellt wird.

Die im Buch beinhalteten, kryptischen Rästel hab ich wie bereits im ersten Teil außen vor gelassen, da für mich die Geschichte im Vordergrund steht.

Ich bin schon wahnsinnig auf das große Finale gespannt, noch ist alles offen, die Zukunft ist noch nicht geschrieben!

Fazit:

Endgame geht weiter! Mit "Die Hoffnung" ist James Frey eine absolut imposante und überwältigende Fortsetzung des Spieles um den Untergang der Menschheit gelungen, die mich bis zur letzten Seite mitgerissen hat.
Für mich eines DER Highlights des Jahres.
Ich bin schon wahnsinnig auf das große Finale gespannt, noch ist alles offen, die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Das Spiel geht weiter, was sein wird, wird sein...
Absolute Leseempfehlung
5 von 5 Sterne


 

3 Kommentare:

  1. Book- Angel hat gesagt…:

    Ich habs mir auf der Messe gekauft. Ich bin so gespannt. Deine Rezension klingt ja echt gut :) <3

  1. Lara Kx hat gesagt…:

    Hey Dani,
    hört sich ja wirklich toll an, danke für deine schöne Rezi.
    Vielleicht werde ich die Bücher auch noch lesen, aber noch so viel liegt auf meinem SUB

    Liebe Grüße
    Lara

  1. bambi-nini hat gesagt…:

    Huhu,
    ich schau nur eben auf die Sterne, da ich Band 1 noch nicht kenne ich nichts aufschnappen möchte. Ich bin auch schon total gespannt auf die Reihe. band 1 wartet schon eine Weile im Regal, aber irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen *mir wieder kräftig vornehmen muss*
    LG anja

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