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[Rezension] Black Blade - Das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep

Donnerstag, 8. Oktober 2015
Titel: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie
Autorin: Jennifer Estep
ins Deutsche von: Vanessa Lamatsch
Verlag: Piper - ivi  - Oktober 2015
ISBN: 978-3-492-70328-4 - Klappenbroschur - 14,99 €
ISBN: 978-3-492-97113-3 - ebook - 11,99 €
Seiten: 368
Genre: Fantasy / Jugend /All Age



Kurzbeschreibung:

Die neue Serie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Estep!


Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe. 



Die Autorin:

Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.  

Meine Meinung:

Ich muss zu meiner Schande gestehen, Black Blade war mein erstes Buch der Autorin, wird aber definitiv nicht mein letztes gewesen sein. 

Mit Black Blade - Das eisige Feuer der Magie hat sie einen Auftakt einer neuen Fantasy Reihe geschaffen, der alles hat, was ein guter Fantasy Roman haben muss.

Aller schlechten Dinge sind drei...
erster Satz

Nach dem grausamen Mord an ihrer Mutter und diversen Zwischenstops in verschiedenen Pflegefamilien lebt die junge Lila unter falschem Namen heimlich im Kellergeschoss der Bibliothek von Cloudburst Falls. Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie als Meisterdiebin. Es gibt nichts, was sie nicht beschaffen kann, kein Schloss, dass sie nicht knacken kann und kein Gegner, mit dem sie nicht fertig wird. Dabei hilft ihr ihre Magie. Sie kann nicht nur in den Augen anderer deren Gefühle und Absichten erkennen, sie hat auch das seltene Talent der Transferenz. Die Stärke der Magie, die gegen sie verwendet wird, kann sie für sich selbst übernehmen, und ist somit praktisch unbesiegbar. Dieses Talent hält sie geheim, denn viele  würden töten, um diese unheimlich machtgebende Fähigkeit zu besitzen.

Alles ändert sich mit dem Tag, an dem sie in der Pfandleihe ihres Auftraggebers einem jungen Mann zu Hilfe eilt und ihn so vor einem tödliche Anschlag rettet. Doch wem hat sie da nur das Leben gerettet? Ausgerechnet dem Sohn einer der mächtigsten Familien im Ort. Einer der mafiagleichen Familien, die vor nichts zurückschrecken.  Als sie sich dann auch noch mehr oder weniger freiwillig bereiterklärt, die neue Leibwächterin dieses Sohnes - Devon - zu werden, und fortan in dem Herrenhaus der Sinclairs zu leben, gerät sie in eine tödliche Fehde um Macht und Gier.
Eigentlich sollte sie Devon aus tiefstem Herzen hassen, denn sie gibt ihm die Schuld am Tod ihrer Mutter. Doch schon bald macht ihr Herz ihr einen Strich durch die Rechnung...

Der Schreibstil der Autorin ist etwas besonders: Locker und ungezwungen, hält hier und da eine Portion Ironie bereit und ist doch durchweg spannend und fesselnd.

Die Welt, die Jennifer Estep hier geschaffen hat, ist faszinierend und magisch zugleich. Anfangs hat mich die Kontroverse Schwert und Sneakers zum Schnunzeln gebracht, doch die Autorin findet eine gute Erlärung, solche Dinge zu vereinen.
Wir bekommen es mit Monstern zu tun - die nach den Mafia-Familien die Stadt beherrschen - und die einen mit einem Zoll, den man an sie zu entrichten hat weitgehend in Ruhe lassen.
Wir lernen die kleinen Helferlein der reichen Familien kennen, die Pixies, eine Elfengleiche Mini-Mensch-Rasse, die als Haushälter fungiert. Alleine der Pixie Oscar, der Lila zugeteilt wird ist trotz seiner verschrobenen Art - oder vielleicht gerade deshalb - absolut liebenswert.
Ebenso die Charaktere des Buches. Liebevoll herausgearbeitet gibt es die Guten wie die Bösen. Eine toughe, sympathische Heldin, die sich mit ihrer ganz eigenen Art in unsere Herzen schleicht und deren roher Kern langsam zu schmelzen beginnt.

Manchmal sind auch aller guten Dinge drei...
letzter Satz

Black Blade ist eine Geschichte, hinter der so viel mehr steckt, als es den Anschein erweckt. Eine Geschichte, die alles vereint, was einen guten Fantasy Roman ausmacht.
Ich freue mich schon heute auf die Folgebände!


Fazit:

Mit Black Blade - Das eisige Feuer der Magie ist der Autorin ein Auftakt zu einer neuen Fantasy Reihe gelungen, der einfach alles vereint, was einen guten Fantasy Roman ausmacht: Spannung, Action, Spass, Magie, eine faszinierende Welt und sympathische Helden.
Durch den ganz besonderen, ungezwungenen und doch fesselnden Schreibstil wird der Leser in eine Geschichte hineingezogen, die absolutes Sucht Potenzial entwickelt. 
Bitte mehr davon!
Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!
5 von 5 Sterne

3 Kommentare:

  1. Nicole Wagner hat gesagt…:

    Hallo Dani,

    jetzt bin ich wirklich neugierig geworden. An und für sich kommen deine Leseempfehlungen meistens gut bei mir an. Dabei wollte ich zumindest diese Reihe auslassen - das wird wohl nichts. :-D

    Liebe Grüße,
    Nicole

  1. Huhu Dani.

    Das Buch habe ich bereits gelesen und auch rezensiert. Ich fand es wirklich toll, vor allem Lila und Devon sind so tolle Charaktere. Allerdings konnte ich mit dieser Welt so rein gar nichts anfangen.

    Tolle Rezension :)

    LG Diana

  1. bambi-nini hat gesagt…:

    Huhu
    zu dem Buch habe ich jetzt schon viele positive Meinungen gelesen, das landet nun auch mal direkt auf der Wunschliste.
    Auf der Messe kamen wir an der Signierstunde von Jennifer Estep vorbei, die Schlange war ewig lang ;)
    LG anja

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