. . . . . . . Neuzugänge. . . . . . . .

[Rezension] Mich sollst du fürchten von Katrin Rodeit

Mittwoch, 23. September 2015
Titel: Mich sollst du fürchten
Autorin: Katrin Rodeit
Verlag: Gmeiner - Juli 2015
ISBN: 978-3-8392-1728-3 - TB - 10,99 € / ebook - 8,99 €
Seiten: 282
Genre: Krimi


Kurzbeschreibung:

 - Stimme der Vergangenheit -
Hat Privatdetektivin Jule Flemming die Stimme des Mörders ihres Vaters wiedererkannt oder spielt ihr ihre Fantasie einen Streich? Sie greift nach diesem Strohhalm, denn sie hat sich geschworen, den Mann zur Strecke zu bringen. Gleichzeitig erhält sie einen neuen Auftrag. Sie soll ein verschwundenes Mädchen in Ulm aufspüren. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten, auch ihre Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt. Bis sie merkt, dass sie in Gefahr ist, steckt sie bereits selbst in einer tödlichen Falle. 

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Die Autorin:

Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm und arbeitet in Teilzeit. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben. »Mich sollst du fürchten« ist der 3. Band um die sympathische Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming. Bereits erschienen sind »Mein wirst du sein« und »Gefährlicher Rausch«, beide im Gmeiner-Verlag. 

Meine Meinung:

Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände um Jule Flemming sehr gut gefallen hatten, musste ich natürlich wissen, was Katrin Rodeit für uns in ihrem neuen Fall bereithält.

Eigentlich ist Privatdetektivin Jule Flemming rundum zufrieden. Sie will einfach glücklich sein, ohne an morgen denken zu müssen. Vielleicht gelingt ihr das mit Kriminalkommissar Mark, mit dem sie eine zarte Affäre begonnen hat. 
Doch während eines gemütlichen Abends in einer Pizzeria geschieht das Unmögliche: Sie hört eine Stimme, die sie seit über 14 Jahren in ihren Träumen verfolgt. Die Stimme eines Mörders. Des Mörders ihres Vaters, dessens stille Zeugin sie damals wurde. Eine  Stimme ohne Gesicht, bis heute...
Jule beginnt Nachforschungen anzustellen, um diesen Mann endgültig zur Strecke zu bringen und versucht gleichzeitig, ihren neuen Fall zu lösen, in dem sie eine verschwundene junge Polin ausfindig machen soll.
Doch je tiefer sie gräbt, umso mehr rückt sie ins Visier der Hintermänner und plötzlich ist nicht nur ihr Leben in höchster Gefahr.

Der Schreibstil der Autorin ist ungemein locker und zugleich absolut fesselnd.
Wir begleiten sie sympathische Jule in ihrem bisher persönlichsten Fall wieder aus ihrer Perspektive. Diesmal an ihrer Seite: Der undurchscheinbare Andreas, ein immer noch mysteriöser Gast des Jazz Kellers, Jules Stammkneipe, von dem niemand weiß wo er herkommt oder was er macht.
Als er ihr seine Hilfe anbietet, willigt sie ein und wir dürfen endlich hinter Andreas harte Fassade blicken, die uns schon seit Jules erstem Fall Rätsel aufgegeben hat.
Liebgewonnene Charaktere aus den ersten beiden Bänden sind auch diesmal wieder mit dabei, allen voran der kleine Nachbarssohn und Möchtegern Detektiv Leon mit seiner unersättlichen Gier nach Schokoküssen, der immer dann auftaucht, wenn Kinderohren eigentlich weghören sollten...

Die Autorin hat hier ebefalls tolle Recherche betrieben und beschreibt alles wahrheitsgetreu, was ihr selbst ein großes Anliegen ist.

Zum Schluss muss ich einfach wieder das tolle Rezept anmerken, das Jule zubereitet und  die Autorin uns am Ende des Buches präsentiert. Straußensteaks mit Kartoffeln an Sour Cream, Salat und zum Nachtisch Crème Brûlée. Läuft euch jetzt nicht auch das Wasser im Munde zusammen?
Ebenfalls habe ich wieder einen neuen Cocktail, den ich unbedingt versuchen muss. Das "Kettensägenmassaker"

Die Fälle um Jule können alle 3 als Stand-Alones gelesen werden, jeder ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Doch um die einzelnen absolut sympathischen Charaktere "wirklich" kennenlernen zu können, empfehle ich die Bände der Reihe nach zu Lesen.

Ich freue mich schon heute auf den September 2016, denn dann wird Jule zum 4. Mal in Aktion treten!
 

Fazit:

Mit "Mich sollst du fürchten" ist der Autorin Katrin Rodeit der bisher emotionalste und persönlichste Band um die Privatdetektivin Jule Flemming gelungen.
Ihr lockerer und zugleich fesselnder Schreibstil kombiniert mit sympathischen Charakteren und einem absolut spannenden Plot macht die komplette Serie zu einem wahren Page Turner.
Absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung
5 von 5 Sterne

1 Kommentare:

  1. Hi,
    von der Autorin habe ich bis jetzt nichts gehört, aber klingt wirklich spannend, vorallem da es mal um eine Privatdetektivin geht. Sonst sind das ja immer Männer! ;)

    Liebe Grüße
    Jessi

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