. . . . . . . Neuzugänge. . . . . . . .

[Rezension] Das Sternenboot von Stefanie Gerstenberger

Sonntag, 20. September 2015
Titel: Das Sternenboot
Autorin: Stefanie Gerstenberger
Verlag: Diana Verlag - August 2015
ISBN: 978-3-453-29160-7 - gebunden mit SU - 19,99 €
ISBN: 978-3-641-15036-5 - ebook - 15,99 €
Seiten: 512
Genre: Familiengeschichten / Love & Romance



Kurzbeschreibung:

Eine unmögliche Liebe, so besonders wie das Leben
Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo ärmlich, aber behütet auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern …




Die Autorin:

 Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten", "Oleanderregen" und "Orangenmond". Ihre Romane wurden für den DeLiA-Literaturpreis nominiert, die Autorin lebt mit ihrer Familie in Köln.

Meine Meinung:

Mit Das Sternenboot ist der Autorin ein wundervoller und berührender Roman über die Geschichte zweier sizilianischer Familien gelungen, der mich bis zur letzten Seite fasziniert hat.

Wir schreiben den 1. April des Jahres 1947.
In einem kleinen Fischerdörfchen in Sizilien darf Hebamme Concettina gleich zwei Kinder auf ihrem Weg in die Welt begleiten.
Wunschkind Nicola Messina, der von allem im Dorf nur "il neonato felice - das glückliche Baby" genannt wird, da er wie noch kein Neugeborenes je zuvor, kurz nach seiner Geburt  sein kleines Mündchen zu einem Lachen verzog, und der kleinen Maristella di Camaleo, die in der Villa des verarmten Adligen Marchese als leidiges drittes Mädchen geboren wird.

Fortan begleiten wir die beiden Kinder aus jeweils verschiedenen Sichtweisen auf ihrem langen, von Schicksalen geprägten Weg ins Erwachsenenalter.

Während Nicola bei glücklichen und sich liebenden Eltern aufwachsen darf, hat die Mutter von Maristella keinen Blick für ihr neugeborenes Mädchen übrig. Zu unglücklich und verbittert ist sie über den schwindenden Glanz ihres Mannes, über die baufällige Villa, in der sie leben. Wie gerne hätte sie ihrem Mann den lang ersehnten Stammhalter geboren. Was soll sie mit noch einer Tochter anfangen?
In der festen Überzeugung, dass der Marchese sein Töchterchen schon bald wieder zu sich holen würde, wächst Stella bei ihren Großeltern und ihrer leicht zurückgebliebenen Tanta Assunta auf, in der sie schon bald mehr Mutter sieht als in der fremden, kalten Frau, die sie  nach elf Jahren wieder zurück in die Villa holen will...

Der Schreibstil der Autorin ist ganz besonders. Sie nimmt uns mit in das Sizilien der 50er und 60er Jahre, passt auch die Schreib und Ausdrucksform schön dieser Zeit an, sodass ich beim Lesen das kleine Fischerdörfchen, die Villa Camaleo und den Hafen immer direkt vor Augen hatte und mich regelrecht in diese Zeit zurückversetzt fühlte. Eine wirklich ganz besondere Atmosphäre, die die Autorin hier geschaffen hat. Auch die Lebensweise der damaligen Zeit ist toll dargestellt, bei einigen Szenen musste ich sogar schmunzeln... Die Frauen von damals...

Stefanie Gerstenberger verzaubert uns mit einem ganz besonders Charme und liebevollen Charakteren, die ich - bis auf einige wenige Ausnahmen -  über kurz oder lang alle in mein Herz geschlossen habe. Allen voran natürlich Stella und Nico.
Nico, dessen Herz bereits im zarten Alter von 11 Jahren für Stella zu schlagen beginnt und der sich lange Zeit damit zufrieden gibt , seine Liebe einfach nur zu sehen. 

In der Danksagung erfahren wir, dass die Geschichte einer auf wahren Begebenheit beruht und eine der Hauptfiguren einer speziellen Persönlchkeit gewinmet ist, deren Identität erst im zweiten Buch gelüftet wird. Obwohl ich jetzt schon weiß, dass es traurig werden wird, kann ich es kaum erwarten, die Geschichte um Nico und Stella zu Ende lesen zu dürfen.


Die war mein erstes Buch der Autorin, ich habe aber ihre anderen Werke wie "Das Limonenhaus", "Magdalenas Garten", "Oleanderregen" und "Orangenmond" gleich ins Auge gefasst! 

Fazit:

Das Sternenboot von Stefanie Gerstenberger ist ein wundervoller Roman über die Geschichte zweier sizilianischen Familien in den 50er und 60er Jahren. Eine Geschichte, die eine ganz besonderen Charme versprüht und uns wundervolle Lesestunden beschert. Eine Geschichte, die man nur genießen kann: gefühlvoll, faszinierend, berührend!
Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung!
5 von 5 Sterne



2 Kommentare:

  1. Könnte was für mich sein und landet daher auf meiner Wunschliste.

    Liebe Grüße - Lenchen

  1. Lara Kx hat gesagt…:

    Hey, tolle Rezi ;)
    Mal schauen ob ich mir das buch zulegen werde.

    Lg lara

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