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[Blogtour] Britta Orlowski on Tour - Station 4

Donnerstag, 4. Dezember 2014


Herzlich willkommen zu Station 4 der Blogtour

"Britta Orlowski on Tour"

Heute erwartet Euch

Ein Interview der besonderen Art

                                                                                      




Britta Orlowski, geboren 1966, Autorin der St. Elwine Reihe, hat mir telefonisch ein paar Fragen über sich und ihr Leben beantwortet.
Die Unterhaltung war sehr offen, emotional und spannend.
Ich durfte die Frau hinter der Autorin kennenlernen, abseits der vielen Informationen, die man sonst über sie findet.
Dafür bedanke ich mich herzlich!








Natürlich gibt es auch wunderschöne Gewinne. Dazu mehr nach dem Interview.

Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen:
Viel Vergnügen beim Lesen - Taucht ein in Brittas Welt. 


 

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Klein - Britta und Ihr Märchenbuch

 



Dani:
Du hast ja schon als Kind mit dem Schreiben begonnen. Wovon handelten Deine ersten Geschichten und wer durfte sie lesen?

Britta:
Ich habe mir schon immer Geschichten ausgedacht, und als ich dann schreiben konnte, habe ich mir ein kleines Märchenbuch angelegt. Aus Zeichenblockblättern, die ich  in der Mitte gefaltet habe und  mit einem Schraubenzieher von Papa einfach die Blätter durchgebohrt (lacht), dann außen einen Pappeinband drum, Strippe durchgezogen, das war mein erstes Buch. Deswegen hab ich auch gerne als Klappentext angegeben, dass ich mit 8 Jahren bereits einen Verlag gegründet habe. Damals habe ich mir eingebildet: Ich habe jetzt ein Buch, dann habe ich auch einen Verlag (lacht).Dann habe ich vorne noch was draufgemalt, die Blätter illustriert und einfach Geschichten aufgeschrieben, die mir im Kopf herumgesprungen sind.  Zum einen war das eine Pittiplatsch-Geschichte, die Figur war sehr bekannt in unserem DDR-Fernsehen , Pittiplatsch – ein kleiner Kobold. Dazu habe ich mir weitere Geschichten ausgedacht. Und dann habe ich einen Fernsehbeitrag gesehen und habe davon abgeleitet eine kleine Geschichte über ein Mädchen geschrieben,  welches Zuhause ist und dann kommen SS-Leute, treten ihren Hund und solche Sachen. Oder über eine russische Matroschka:  was sie in der Nacht erlebt wenn sie sich öffnet (lacht). Lauter solche Geschichten hab ich da zum Besten gegeben. Reine Kindergeschichten, die ich mit einem Füllfederhalter geschrieben habe. Im Grunde nur für mich, meine Eltern haben es natürlich gelesen und erinnern mich auch immer mal wieder daran. „Na, kommt denn dein Dackel Bogomil heute auch noch in Büchern vor?“, hat mein Papa mich gerne aufgezogen. Und dann hab ich gedacht: Ja, das machst du jetzt mal und hab ihn in Maistöcke kurz wieder auferstehen lassen (lacht)

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Britta und die Anfänge




Dani:
Ab welchem Zeitpunkt wusstest du, dass Du Schreiben nicht nur als Hobby, sondern richtig professionell machen möchtest?

Britta:
Das war dann erst relativ spät, als ich schon ziemlich große Kinder hatte. Ich habe eine Testlesung gemacht um zu prüfen, ob das Rohmaterial von Rückkehr nach St. Elwine auch wirklich für eine größere Masse tauglich ist. Wenn ich jemand aus meinem Freundeskreis gefragt hatte, haben die natürlich immer gesagt: Oh, schön, schön, schön! Ich habe aber vermutet, da ich immer so ein bisschen misstrauisch bin, dass sie das nur mir zuliebe sagen und mir die Wahrheit vorenthalten. Dann habe ich einfach kleine Einladungen in Briefkästen von Leuten gesteckt, von denen ich wusste, sie lesen gerne oder interessieren sich für meine Quilts, habe in einem schönen Künstlerhof einen Raum gemietet, habe einen Termin festgemacht. Dann haben wir im November eine ganz tolle Lesung gemacht, am knisternden Kaminfeuer mit Quiltausstellung. Es kamen 40 Frauen, die das Buch gerne sofort gekauft hätten. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mit gesagt: „OK. Jetzt musst du versuchen einen Verlag zu finden“.

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Britta und Ihr erster Vertrag:



Dani:
Wie hast du dich gefühlt, als du deinen ersten Autorenvertrag bei bookshouse in der Tasche hattest?

Britta:
Der von bookshouse war nicht mein erster Autorenvertrag, sondern ich hatte davor schon zwei andere Verlage, ganz, ganz kleine.  Zuerst ein Ein-Frau-Verlag und dann ein Zwei-Frau Verlag. Und dann erst kam bookshouse. Das war jedesmal eine Steigerung, das war für mich sehr, sehr wichtig. Beim allerersten Verlag, man kann es eigentlich kaum glauben, lief es so ab: Es kam kein Anruf, sondern eine eMail. Die liest man, dann reibt man sich die Augen, und dann liest man sie nochmal… Ich bin so, dass ich nicht gleich losschreie und juble, sondern in mir wird plötzlich alles… still. Und dann muss ich das erst überschlafen. Ich kann gar nicht so schnell alles empfinden, da mein Gehirn die ganze Tragweite noch gar nicht so richtig erfasst, ich muss das erst mal sacken lassen. Dann geht es so langsam in jede Zelle rein und erst dann ist da so ein Jubel, der alles beherrscht.  

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Britta und das Quilten

 



Dani:
In deinen Büchern weist du immer wieder auf deine große Leidenschaft, das Quilten hin. Wie bist du dazu gekommen, was bedeutet es für  dich?

Britta:
Meine Oma hat immer schon leidenschaftlich gern genäht. Ich habe als Kind zugucken können, wie sie ihre Nähmaschine bedient hat, noch richtig mit Fußpedal. Ich fand das faszinierend  und wollte auch nähen. Das war noch ein weiter Weg dahin, mein Papa hat mir dann vom Trödelmarkt eine Nähmaschine besorgt und da hab ich die ersten Sachen genäht. Aber ohne Hilfe war das schwierig für mich. So überlegte ich, was ich machen könnte. Meine Oma hatte auch ein Patchwork-Kissen genäht, ohne das mir das bewusst war. Ich hatte in den Zeitungen gelesen, dass die Volkshochschule Kurse gibt. Da habe ich mich eines Tages angemeldet und gedacht: Mal gucken ob ich das überhaupt kann – bin hingegangen – die Kursteilnehmer waren alle so nett, inzwischen sind wir alle befreundet miteinander – einmal ausprobiert, habe ich an der Nadel gehangen. Das ist wie ein Virus.
Dani:
Wieviel Arbeit steckt in so einem Quilt, bzw. wie lange arbeitest du an einem Werk?

Britta:
Das ist ganz unterschiedlich weil die Quilts solch eine Bandbreite bieten. Deshalb ist das ganz schlecht zu sagen. Man kann einen kleinen Quilt für die Wand von 50x50cm , der nicht besonders aufwändig ist schnell fertig haben. Es gibt aber auch Quilts, die besonders aufwändig oder sehr groß sind. Daran arbeite ich schon mal jahrelang. Das ist eben wirklich ein Hobby. Ich will da die Seele baumeln lassen und mich nicht unter Druck setzen. Wenn ich Lust dazu habe, mach ich es. Die Lust soll einfließen und das Wohlfühlen. Es ist auch so, manchmal wenn ich traurig bin und keinen richtigen Ausweg  weiß, dann fange ich an zu nähen. So beruhigt sich dann die Seele und man kommt wieder mit sich ins Lot.


Dani:
Veranstaltest du selbst solche Quilt-Abende wie deine Protagonistinnen Levke und Liz?

Britta:
Ja, das machen wir tatsächlich! Wir treffen uns jeden Monat einmal an einem Samstag von halb zehn bis halb vier, haben Essen dabei, manchmal machen wir auch kleine Patchwork-Weihnachtsfeier, dann bringt jeder etwas mit. Dann nähen wir zusammen, schnattern zusammen und zeigen uns unsere Quilts. Wenn wir nur zu dritt oder zu viert sind, treffen wir uns dann privat oder auch einfach mal zwischendurch, wenn es noch zu lange dauert bis zum nächsten Termin, oder wenn man Hilfe braucht oder etwas zusammen näht. Es ist tatsächlich in meinem Romanen 1:1 umgesetzt, wie wir in unserer Quilt-Gruppe miteinander umgehen. Wenn ich das nicht gehabt hätte, wäre ich oft schon sehr einsam gewesen.

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Britta und Ihr Garten

 




Dani:
Ein anderes großes Hobby ist ja dein Garten, von dem ich schon einige sehr schöne Bilder sehen durfte. Man könnte fast meinen, du hättest Botanik studiert… Was bedeutet dein Garten für Dich?

Britta:
Nein! (lacht) Das ist einfach entstanden weil ich mich immer mit Feuereifer in eine Leidenschaft stürze und ulkigerweise, ohne zu sagen ich lerne jetzt die ganzen Begriffe habe ich so ein kleines Computerhirn. Mir gefallen verschiedene Taglilien oder die Tagetes-Sorten, oder die vielen Kräuter und Sträucher. Die mag ich dann besonders. Ich bin nicht so für die exotischen Sachen sondern eher für die normalen, die es früher schon gab. Die gute alte Zeit mit ihren Kräutern und ihren schönen normalen  Sommer - Blumenwiesen… Ich muss gar nicht unbedingt einen ausgeprägten Rosengarten haben, auch wenn ich Rosen zugegebenermaßen schon sehr schön finde.  Aber ich muss nicht Orchideen oder irgendwas haben, ich finde die kleinen Kornblumen, Klatschmohn , Akeleien sehr schön.  Komischerweise bilde  ich mir auch immer ein, dass sie ein Gesicht haben und lächeln (lacht). Bei Zitronentagetes ist schon viel von mir drin, muss man sagen.

Einwurf Dani:
Das merkt man auch an deinen Romanen, dass dort sehr viel Herzblut von dir drinsteckt.

Britta:
Es sind auch einige Sachen dabei, die wirklich so passiert sind. Ich werde jetzt aber  nicht unbedingt preisgeben welche das sind… Es ist manchmal ein bisschen anders geschrieben als es wirklich war, aber so bestimmte Passagen gibt es wirklich, bei denen das Lektorat sagte: Sowas kann man doch nicht schreiben, das gibt es doch nicht und ich dann antwortete:  Doch, das ist die Wahrheit, das ist so genau passiert und ich möchte die Szene auch genau so schreiben. Es ist immer das komische, das die Wahrheit oft zu unglaubwürdig erscheint (lacht), aber in meinem Leben ist schon so viel unglaubwürdiges passiert, dass ich das immer ein bisschen abmildern muss für die Bücher.
Dani:
Jetzt hab ich da eine ganz bestimmte Szene im Kopf… (wir lachen beide)
Britta:
Ich glaube, ich weiß worauf du anspielst. Nee – diese Dinge entspringen meiner Fantasie.

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Britta und ihr Leben



Dani:
Hat sich dein Leben durch das Schreiben verändert?

Britta:
Jein. Mein Leben hat sich vorher schon massiv geändert durch den Unfalltod meines Sohnes. Dadurch habe ich meine langjährige Arbeit verloren und habe dann eigentlich nicht mehr leben wollen, ich  habe Wochenlang nur noch auf dem Sofa gelegen und gedacht: ok, wenn du nichts isst und nicht mehr aufstehst wird dein Herz schon irgendwann stehen bleiben, weil ich diesen massiven Schmerz einfach loswerden wollte. Und in diesem Augenblick – deswegen auch diese Stille – kam die eMail vom ersten Verlag, das war für mich so eine Arte Lebensrettung. Und ja: dadurch hat sich mein Leben komplett verändert. Ich habe einen gänzlich anderen Arbeitsablauf, einen gänzlich anderen Arbeitsalltag bekommen, ein anderes Selbstbewusstsein, weil ich viel alleine hier in meinem Arbeitszimmer und in meinem Garten mache, wo ich meine Plätze zum Schreiben habe. Ich war vorher ein absoluter Teamplayer  und habe immer in einem Team gearbeitet. Jetzt hauptsächlich allein was das Schreiben anbelangt. Die sozialen Kontakte habe ich mir erhalten indem ich in einer Buchhandlung arbeite. Es war für mich auch sehr, sehr wichtig, nicht schrullig zu werden (lacht), wenn ich nur noch in meinem Elfenbeinturm sitze. Das Schreiben hat mich vielleicht nicht unbedingt geändert, sondern alle anderen Umstände.

Dani:
Ich bewundere deinen Mut, darüber so offen zu sprechen…

Britta:
Das hab ich von Anfang an gemacht. Ich kann nicht anders Leben. Bei Maistöcke merkt man es vielleicht ein bisschen, dass dort unheimlich viel eingeflossen ist. Das wurde mir erst beim Korrekturlesen bewusst. Wie im Roman habe auch ich oft das Gefühl, dass mein Kind immer bei mir ist und mich niemals ganz verlassen wird. Bei Maistöcke wird ja zu Anfang ein Selbstmord vermutet,dass kam  damals in diesen Fällen oft vor.Und dann wurde  darüber in der Familie nicht gesprochen - alles totgeschwiegen, weil es damals als Sünde galt.  Der Mensch war  ja schon so verzweifelt, diesen Schritt zu machen. Soll er jetzt noch doppelt bestraft werden, in dem man ihn nicht mehr erwähnt, indem man sich nicht mehr erinnert? In dem Moment ist er ja tatsächlich tot. Ich denke immer, solange man an jemanden  in Liebe denkt,  schöne oder weniger schöne Ereignisse im Kopf behält, dann ist er nicht wirklich gegangen. Ich möchte darüber reden . Manche Leute können mir gegenüber damit ganz schlecht umgehen, man möchte sie auch nicht überfordern. Aber ich kann nicht sagen: Ich habe nur ein Kind. Ich sage immer ich habe zwei Kinder und schreibe bei Weihnachtskarten auch immer noch seinen Namen mit drauf, weil  er trotzdem für mich immer noch da ist. Die Energie dessen, was er hier war kann man nicht löschen. Die Energie  seiner Seele, die hier immer noch in unserem Haus ist, die bleibt da, denke ich.

Dani:
Jetzt habe ich Gänsehaut…

Britta:
Das ist das was ich meine, manche verschließen sich dieser Problematik, logischerweise aus Selbstschutz. Mann kann und will es sich nicht vorstellen, und wenn man dann jemandem gegenübersteht, dem das passiert ist, und der darüber erzählt , dann weiß man nicht so recht, wie man darauf reagieren soll. Ich signalisiere immer: Ich rede darüber. Mein Sohn hätte das auch gewollt. Ich bin auch in seinem Zimmer – das ist mein Arbeitszimmer geworden, mit seinem Computer arbeite ich und seitdem  habe ich auch Erfolg mit meinen Büchern und deshalb denke ich, er tut alles dafür, dass ich mich damit trösten kann. Vielleicht ist das auch Einbildung, aber ich kann nicht mehr anders existieren

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Britta und Bützer


Dani:
Dein aktueller Roman, Maistöcke, spielt in deiner Heimatstadt rund um Bützer. Was verbindet dich mit diesem Ort?

Britta:
Eigentlich ist es ja immer noch ein Dorf, wobei ich nicht mehr dort wohne, aber gleich daneben. Ich habe die ersten 5 Lebensjahre dort verbracht. Dann sind wir nach Rathenow gezogen, das ist eine Kleinstadt, nicht weit entfernt. Vom Herzen her ist aber Bützer meine Heimat. Dort fahre ich gern noch mit dem Fahrrad hin und setze mich an die Havel. Dort kann ich stundenlang auf einer Bank sitzen, und dann denke ich mir Geschichten aus. Wobei  ich mich dazu nicht zwingen muss,  sie kommen einfach zu mir.  Ich brauche bloß ins Schilf sehen oder eine Ruine entdecken und schon  habe ich das intakte Haus im Kopf, wie es früher aussah, höre die Geräusche und es kann  losgehen. Dann spult sich da ein Film ab und ich brauche ihn nur noch aufzuschreiben.

Dani:
Dabei hilft dir dann bestimmt dein Computergedächtnis…

Britta:
Ja! (lacht)
 
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Britta & Friends


Dani:
Mit deiner bookshouse Kollegin Jana Lukaschek (Jane Luc/ Joanns St. Lucas) verbindet dich ja eine tolle Freundschaft. Wie entstand Eure Idee zu einem gemeinsamen Buch?

Britta:
Wir kennen uns noch gar nicht so lange. Kennengelernt haben wir uns bei einer Lesung in Aschersleben bei Dagmar Helene Schlanstedt, einer weiteren bookshouse Autorin. Jana hatte dort gelesen, ich war aber nur zu Gast. Die drei Damen, mit Kirsten Greco, ebenfalls Autorin bei booskhouse, noch dazu, hatten sich vorab eine gemeinsame Lesung ausgemacht. Ich wollte sie einfach kennenlernen. Das resultiert daraus, dass ich eben doch viel Zeit alleine in meinem Elfenbeinturm verbringe, und die Autorenkollegen kennt man ja eigentlich nur über das Internet. Ich war einfach neugierig und habe gemerkt, dass insbesondere Jane dieselbe Art Bücher zu schreiben oder zu Lesen hat wie ich. Das fand ich sehr spannend. Wir sind beide eingefleischte Nora Roberts und Susan Elizabeth Phillips Fans, mehr dieser US-Style. Wir haben gemerkt, dass es harmoniert und wir lesen gegenseitig unsere Bücher. Dann hatte Jana eine Idee und mich gefragt, ob sie sich Tyler, von dem sie fasziniert ist, für einReady-Steady-Go-Ebook ausleihen dürfte.  Da musste ich erst mal überlegen, denn Tyler ist eigentlich mein Lieblingsprotagonist…

Einwurf Dani:
Nicht nur Deiner!

Britta:
(lacht)  Ich habe dann den Vorschlag unterbreitet, ob ich seinen Part in den kurzen Passagen schreibe, denn ich weiß wie er tickt, ich weiß wie er denkt. Dann haben wir die einzelnen Passagen als Word-Dokument hin und her geschickt und haben gemerkt: Das funktioniert ja! Super! Wir haben das einfach mal als Experiment im Raum stehen lassen. bookshouse hatte es  auch gefallen.

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Britta und das Schreiben 


Dani:
Wie sieht denn eigentlich dein Schreib-Alltag aus? Hast Du feste Zeiten oder schreibst Du nach Gefühlslage?

Britta:
Das ist unterschiedlich. Früher habe ich nur nach Gefühlslage geschrieben, doch das geht heute nicht mehr, da ich Verträge und feste Abgabetermine habe. Seit ich bei bookshouse unter Vertrag bin, habe ich mich bemüht, feste Zeiten zu machen. Das ist jedoch gar nicht so einfach, da ich ja noch im Buchladen arbeite und immer relativ sporadisch die Arbeitspläne bekomme. Die Zeit ist von Früh und Spätschicht geprägt und dementsprechend schreibe ich entweder früh oder nach der Arbeit, wobei ich mich lieber gleich früh nach dem Frühstück ans Schreiben mache. Da ist man noch frischer, noch ausgeruhter.  Dass ich immer am Stück schreibe kann man so nicht sagen. Es kommen wohl zwei bis drei Stunden am Tag hin, aber ich schaue nicht so auf die Uhrzeit. Für mich ist wichtig, gerne fünf bis sechs  Seiten am Tag zu schreiben.  Das geht mal schneller, mal weniger schnell . Noch besser ist es natürlich, wenn ich 10 Seiten am Tag schaffe, das kriege ich manchmal auch hin, wenn mich der Stoff packt. Nun schreibt man aber nicht immer nur, sondern man recherchiert ja auch, oder legt Figuren an,  konzipiert schon den folgenden Roman, weil man in gleichmäßigen Abständen schon mal planen muss, wann das nächste Buch herauskommt, damit man auch regelmäßig ein Einkommen hat.  Dann schreibt man schon ein Konzept, ein Exposé für das nächste oder übernächste Buch. Das gehört alles mit zur Arbeit und zum Schreiben, aber ich sehe es wirklich nicht als Hobby. Ich sage mir: Ich muss heute das und das und das schaffen und dann ziehe ich das meistens auch durch. Es kann  natürlich mal sein, dass irgendwas dazwischen kommt, dass es einem gar nicht gut geht – gerade wenn ich wieder so einen Trauerschub habe. Dann kann ich zwar nicht schreiben aber ich kann mir schon wieder Inspirationen holen, und da weiß ich auch wie ich das mache: Indem ich mir gezielt Spaziergänge oder Routen suche und dann kommen die Einfälle schon wieder ganz von alleine.

Dani:
Das stelle ich mir alles gar nicht so einfach vor… (lacht)

Britta:
Nee, ist auch nicht so einfach, weil es nicht so ganz strukturiert ist wie wenn man jetzt in einem Supermarkt arbeitet  oder im Büro, wo man weiß man muss da jetzt die acht Stunden sitzen oder die Regale füllen. Man hat keinen vor der Nase. Man muss sich die Aufgaben selber suchen und selber stellen. Das mache ich dann oftmals aus der Stimmung heraus. Wenn es mir nicht gut geht, suche ich mir etwas, das ich machen kann oder organisatorische Sachen wie Interviews und und und, die ich dann versuche auf einen Tag zu komprimieren, sodass ich nicht über mehrere Tage zu wenig schreibe.

Dani:
Man merkt es an deinen Büchern, dass Du die Texte nicht einfach so runterschreibst, nach dem Motto: Hauptsache fertig, sondern Deine Bücher leben regelrecht…

Britta:
Das finde ich ganz arg lieb, dass du das sagst. Das ist mir  auch wichtig. Ich mag es, solche Bücher zu lesen, wo ich das Gefühl habe, ich bin eigentlich mittendrin, die anderen sehen mich nur nicht (lacht). Ich habe mir gewünscht, dass ich so schreiben kann wie in den Büchern, die ich selbst gerne lese. Dass es echt wirkt, so zum Anfassen. Sowohl wie die Figuren angelegt sind als auch die Probleme die sie zu bewältigen haben. Die sollen echt wirken und nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich kenne auch einfach keine Frau – gut, das liegt vielleicht auch daran, dass ich schon Ewigkeiten kein Single bin –wie die Singlefrauen bei Sex and the City beispielsweise: Gut situiert, haben relativ viel Langeweile und versuchen diese totzuschlagen in dem sie Dates ausmachen oder shoppen gehen… (Dani lacht). Das ist nicht so meins. Ich geh schon mal gerne shoppen, aber dass das zu meinem Lebensinhalt wird… Das liegt vielleicht auch daran, was ich schon erlebt habe. Da sind andere Dinge für mich wichtig. Ich mag lieber über wirkliche  Probleme im Leben  schreiben. Es soll locker und leicht geschrieben sein, aber die Protagonisten fechten dennoch harte Kämpfe aus. Das sieht man ja insbesondere bei  Pampelmusenduft mit Tyler, solche Stoffe faszinieren mich.

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Britta über sich



Dani:
Wenn du möchtest erzähl doch ein bisschen, welche Person hinter der Autorin steckt.
Wie lebst Du, was ist dein Lieblingsessen, welche Bücher liest du gerne, hast Du Haustiere?

Britta:
Haustiere: nein. Wir hatten mal ein paar Jahre lang einen Hund. Der wurde dann aber krank, er bekam Krebs . Das war ein ganz schwerer Weg, weil ich ihn einschläfern lassen musste, und ich zum Schluss mit dabei war, weil es sonst niemand konnte. Eigentlich bin ich nicht so der große Tierfreund, aber so ein Hund ist dann ja doch  ein bisschen wie ein drittes Kind, um das man sich sorgt. Ich konnte das nicht über mich bringen, dass dieser Hund jetzt ganz alleine in einer fremden Umgebung sterben muss. Ich wollte, dass jemand von der Familie dabei ist, der ihm die Angst nimmt, der ihn beruhigt und streichelt. Mein Mann hat gesagt: Ich kann das nicht und ich bin dann diejenige, die das alles auf sich nimmt, obwohl ich es eigentlich von den Emotionen her auch nicht kann. Ich funktioniere an dieser Stelle. Das hat vielleicht auch mit damit zu tun, dass ich aus der Medizin komme. Ich kann das alles ganz cool machen in dem Moment, breche dann aber hinterher ziemlich zusammen. Weil diese gekoppelte Unschuld, die braunen Augen die dich vertrauensvoll angucken und du weißt, du hast da jetzt jemanden geholt, der ihm  gleich die Todesspritze versetzt, das war ganz schwer für mich.
Das spiegelt vielleicht auch wieder, dass ich so eine besondere Sensibilität habe. Vielleicht kann man sonst auch keine Bücher schreiben,  sich so in Figuren hineinversetzen und fallen lassen. Die andere Seite ist eben, dass man so angreifbar ist.
Was ich gerne Esse… leichte Sachen oder saisonbedingte Sachen. Im Winter deftige Eintöpfe und Braten und Süßes. Im Sommer, wenn es sehr heiß ist, schöne leichte mediterrane Sachen,  Pasta in vielen Varianten. Ich muss nicht unbedingt nach Rezept kochen, sondern  wie beim Nähen und beim Schreiben schmeiße ich gerne mal Zutaten zusammen wie z.B Feldsalat und karamellisierte Apfelscheiben. Ich bin für fruchtig leichte Geschmackserlebnisse im Mund (lacht)
Wie leben in einem Haus, welches ich wirklich komplett im Landhausstil eingerichtet habe. So richtig im St. Elwine Charme, es sind überall Quilts und selbstgenähte Kissen. Im Garten mag ich es auch lauschig. Im Moment noch sehr pflegeleicht eingerichtet mit mehr Wiese als Obstbäumen und Sträuchern, weil  ich das gar nicht alles bewältigen kann. Erdbeeren, Tomaten und Kräuter habe ich in Hochbeeten – die sehr hüfthoch sind,  damit man sich nicht ständig bücken muss und es ist überschaubar wegen der Unkrautbeseitigung. Ich würde gerne den Garten noch viel schöner gestalten wie es in diesen zauberhaften Gartenheften zu sehen ist, aber mir fehlt die Zeit, denn ich muss das dann  auch bewältigen können. Trotzdem habe ich mir verschiedene lauschige Plätze eingerichtet.
Ich fahre gerne hier auf dem Land Fahrrad, und möchte auch gar nicht in einer Großstadt leben. Zu Besuch bin ich gerne dort, das fasziniert mich schon auch, aber dort leben? Nein.
Ich muss den Kopf aus dem Fenster strecken können und in der Natur sein.

Welche Bücher ich am liebsten lese? Das ist ganz unterschiedlich: Das Wichtigste für mich ist, dass sie mich packen und spannend sind. Das können Krimis und Thriller sein, oder gut gemachte Liebesromane. Das können tolle historische Romane sein wie z.Bsp von Ken Follett.
Nora Roberts, Susan Elizabeth Phillips… Ich lese auch gerne Charlotte Link mit ihren ausgeklügelten Thriller-Ideen, Jane Luc  lese ich natürlich auch gerne. Was habe ich denn hier noch… Jugendbücher mit einer Liebesgeschichte. Oder eben solche schweren Sachen wie „Ein ganzes halbes Jahr“ was mich total faszinierte, aber mich fast hat zusammenbrechen lassen, weil ich mir das so gut vorstellen konnte. Es ist eine große Kunst, wenn man solche ernsten Themen  am Anfang so locker und leicht angehen lässt. Das finde ich wirklich toll,wenn man gleich in der Geschichte drin ist und auch bei schweren, traurigen Büchern lachen kann. Ich mag die Sachen wie ich sie auch selbst schreibe: Dass Spannung dabei ist, Erotik, Witz und Romantik.

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Britta und die Zukunftsplanung:


Dani:
Die St. Elwine-Reihe ist ja bis Teil 4 geplant. Ziehst du evtl. noch weitere Bände in Erwägung?

Britta:
Ja. 2017 wird der 5. Teil erscheinen. Wir haben 6 Teile in der groben Planung.

Dani:
Genau das wollte ich hören (lacht)

Britta:
Wir wussten nicht, wie die Serie ankommt. Ich habe einen Serienvertrag und da ist keine bestimmte Anzahl angegeben. Wir warten einfach noch ab. Bookshouse würde gerne noch mehr machen, aber ich habe ein bisschen Angst dass die Serie sich vielleicht totlaufen kann. Das gibt es ja viel bei den Fantasy-Reihen… Jetzt kommt noch ein Teil und noch ein Teil und noch einer… und dann sagt man irgendwann: Naja, die Autorin sollte vielleicht jetzt doch lieber aufhören mit der Serie. Wobei das meistens in Bezug auf ein ein Paar ist, was immer wieder in jedem Teil im Mittelpunkt steht.
Durch den Wechsel, des Liebespaares in meiner St. Elwine Reihe habe ich vielleicht eine Chance . Die Bücher sind ja auch alle ein bisschen anders. Es ist nicht jeder Teil miteinander zu vergleichen. Vielleicht haben wir Glück und die laufen noch besser, dass ich tatsächlich mehr als 6 Teile schreibe.

Dani:
Das wäre natürlich schön!

Britta:
(lacht) Wenn die Fans mitspielen und ich keine Negativmeldungen bekomme, habe ich das durchaus im Kopf.
Ursprünglich habe ich nur an 3 Teile gedacht, aber dann hieß es, ob ich mir nicht vorstellen könnte mehr zu machen. Als ich dann beim Schreiben war und Nebenfiguren kennengelernt habe, die mir sehr sympathisch waren oder ich dachte: Guck mal an, die sollte man sich genauer ansehen, vielleicht kann man da doch mehr draus machen. Wie z.BspTyler´s Bruder fasziniert mich. Ich denke, dass wäre auch eine gute Figur. Dabei ist es ratsam ihn nach St. Elwine ziehen zu lassen, obwohl er sich in Aspen in der Klinik eigentlich etabliert hat, oder man macht ein eigenes Buch, in der St. Elwine nur am Rande erwähnt wird wenn er seinen Bruder besucht und so weiter. Ich könnte mir vorstellen, dass die Figur noch sehr viel Potenzial bietet.

Dani:
Du planst ja auch eine neue Reihe, Lady-Lit zum Thema Landliebe. Darfst du  dazu schon ein bisschen was verraten?

Britta:
Der erste Teil, Landlust, Landliebe ist ziemlich frech gestaltet, die ersten beiden Bände erscheinen nächstes Jahr. Im Mai kommt der erste Teil, im Herbst der zweite, an dem ich gerade noch schreibe. Sie spielen wieder in Bützer, sind aber, wie in der St. Elwine Reihe, wieder jedes Buch in sich geschlossen, wobei einige Handlungsstränge rübergenommen werden in das nächste Buch.

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  Gewinnspiel:


Was Ihr dafür tun müsst?

Beantwortet die heutige Frage einfach mit einem Kommentar und mit etwas Glück seid Ihr einer der Gewinner, die am Samstag ausgelost und im Laufe des Tages auf allen teilnehmenden Blogs bekanntgegeben werden.
Achtung: anonyme Kommentare OHNE Namensangabe können leider nicht berücksichtigt werden.

Die heutige Frage lautet:
Was macht Eurer Meinung nach eine gute Autorin aus?
Sollte sie immer im gleichen Genre schreiben oder lasst Ihr Euch auch von etwas neuem überraschen?


Was Ihr gewinnen könnt:


  • je 1x  Rückkehr nach St. Elwine
  • je 1x Pampelmusenduft
  • je 1x Zitronentagetes
  • je 1x Maistöcke
jeweils als Printausgabe


1 Kissen
 persönlich gequiltet von Britta Orlowski - Thema St. Elwine


1 Kissen
persönlich gequiltet von Britta Orlowski im Anno Dutchens Style -  Thema Maistöcke


Trostpreis: 3x je eine Autogrammkarte + Lesezeichen


Teilnahmebedingungen 

  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und dass ihre Adresse dem Bookshouse Verlag und der Autorin zwecks Gewinnversand übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand

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Zu Guter Letzt bedanke ich mich bei Euch, dass Ihr heute wieder dabei wart und hoffe, dass Euch das Interwiew genauso viel Spaß gemacht hat wie Britta und mir.


Hier noch einmal die Übersicht aller teilnehmenden Blogs:
1.12.
Vorstellung der Buchreihe (komplett)
Susanne von http://fantastikbooks.blogspot.de
2.12.
Die Charaktere aus St Elwine
Sabrina von www.binchensbuecher.blogspot.de
3.12.
Quilten
Katja von http://katja-welt-book.blogspot.de
4.12.
Interview mit Britta Orlowski
hier bei mir
5.12.
Buchvorstellung Maistöcke inkl. Vorstellung der Charaktere
6.12.
Die Schauplätze aus Maistöcke + St. Elwine
7.12.
Gewinnerbekanntgabe im Laufe des Tages auf allen Blogs

Liebe Grüße von Eurem Lesemonsterchen Dani

16 Kommentare:

  1. Sonjas Bücherecke hat gesagt…:

    Einen wunderschönen Guten Morgen,

    eine tolle Blogtour, ich bin ja ein riesengroßer Fan von Britta und liebe ihre St.Elwine -Reihe. Maistöcke kenne ich noch nicht, steht aber auf meiner WuLi. Heute, das ist ja wieder ein interessanter BEitrag. Wir erfahren soviel Neues, ein wirklich informatives Interview. Und vom Quilten bin ich genauso begeistert. Tolle Kissen ,die Britta da anfertigt.
    Wünsche dir einen schönen Tag.
    LG Sonja (s.werkowski@kabelmail.de)

  1. Anonym hat gesagt…:

    Guten Morgen,
    Jeder Autor hat ein gewissen Stil zu schreiben, der mir gefällt und ich dann die Bücher nur so verschlinge. Ich glaub er kann dann ruhig was anderes schreiben und ich bleib ihn trotzdem treu.
    Sehr interessant über Britta Orlowsi alles so zu lesen, toll kann ich nur sagen. Inge Hart

  1. Guten Morgen Dani,

    Ich verfolge fleißig eure tolle Blogtour und dachte mir nun versuche ich auch mal mein Glück.

    Ein gute Autorin macht für mich aus das sie vielseitig ist. Das sie eben nicht nur in einem Genre schreibt.

    Die Bücher von Britta stehen auch bei mir schon lange auf meiner WuLi, und ich bin schon sehr gespannt auf ihre Bücher. Am Quilten habe ich mich auch versucht doch leider fehlt mir die Geduld dazu. Die Kissen von Britta finde ich wunderschön, ich habe Respekt vor jedem der es schafft ein solches Werk fertig zustellen :-)

    Liebe Grüße Line :)

  1. Sheena S hat gesagt…:

    Liebe Dani,

    Herzlichen Dank für dieses sehr lange und sehr ausführliche Interview. So kannte man die sympatische Autorin, noch etwas besser kennenlernen.

    Was macht Eurer Meinung nach eine gute Autorin aus?
    Also eijne gute Autorin macht für mich aus, wenn sie mich in einem neuem Genre überraschen kann und mich beim lesen alles vergessen lässt. Und auch wenn sie sich mutig den Fragen und der Kritiken ihrer Fans und Leser stellt.

    LG Sheena

  1. Anonym hat gesagt…:

    Moiin, ich finde eine Autorin kann sich auf ein Gebiet spezialisieren, was ich persönlich nicht so mag, wenn alle Genre geschrieben werden, das finde ich gar nicht so gut. So ein Spezialthema das ist meistens am Besten. Ich bin Buchrättin und vielen Dank für das tolle Interview

  1. Dani Schwarz hat gesagt…:

    ACHTUNG:
    Bitte vergesst nicht Euren Namen anzugeben falls anonym gepostet wird.
    Anonyme Kommentare ohne Namensangabe können leider nicht berücksichtigt werden!
    Vielen Dank :-)

  1. Winterteufel Monic hat gesagt…:

    Moin Monsterchen ;)
    Für mich macht eine gute Autorin aus das sie mich mit ihren Geschichten in eine andere Welt entführen können muss.
    Ich muss mich beim Lesen wohl fühlen und die Geschichte in mich aufsaugen wollen wie ein Schwamm.
    Da ist das Genre ganz egal, es muss nur halt alles stimmen und zusammen passen.
    LG das Teufelchen

  1. Nini hat gesagt…:

    Guten Morgen,

    eine gute Autorin ist für mich nicht genregebunden. Ausschlaggebend für mich ist Authentizität - ich muss der Autorin glauben können, dass sie hinter dem steht, was sie schreibt, dabei ist das Genre Nebensache.

    Liebe Grüße
    Nini

  1. Anonym hat gesagt…:

    Guten Morgen,
    was macht für mich eine gute Autorin aus? Das Buch muss mich einfach von Anfang an begeistern, der Schreibstil so sein, dass man nur so über die Seiten "hinwegfliegt". Da ist es ganz egal, ob es nun aus meinem "Lieblingsgenre" ist oder nicht.
    Viele Grüße
    Manu(Nele75)

  1. Sabine Kupfer hat gesagt…:

    Hallo,

    das war ein toller uns sehr interessanter Beitrag. Es ist doch immer wieder spannend zu erfahren wer hinter den Büchern steckt. Eine gute Autorin macht für mich aus das sie glaubhaft schreibt egal in welchem Genre. Gerne lese ich auch Autoren, die in mehreren Genres unterwegs sind.

    LG
    SaBine

  1. Bunte BücherWelt hat gesagt…:

    Toller Beitrag und sehr informativ :)
    Bis jetzt ist es eine sehr interessante Blogtour.
    Was eine gute Autorin ausmacht?
    Die sich gedanken beim schreiben macht und wirklich mit Herz und Seele dabei ist und nicht nur lieblos etwas schreibt nur um sagen zu können " Buch 100 fertig, egal ob es den anderen gefällt".

    Lieben Gruss
    Katja

  1. Donauland hat gesagt…:

    Hallo Dani,

    dein Blogbeitrag ist sehr interessant, denn so erfährt man mehr über die Autorin und sie auch besser kennen.
    Was eine gute Autorin ausmacht? Sie schreibt glaubhaft, liebenswert, schafft es den Leser zu fesseln und zu begeistern, wenn man beim Lesen nur noch so über die Seiten fliegt, ist ihr das wunderbar gelungen. Wenn ich einen Schreibstil mag, ist mir das Genre egal ;)
    LG
    Petra

  1. karin hat gesagt…:

    Hallo und guten Tag,

    interessante Frage, die heute in der Blogtour gestellt wird. Aber ich denke mir, habe ich als Leserin da nicht das Recht über jemanden zu richten.

    Jeder versucht auf seine Weise etwas zu Papier zu bringen. Nee, ich glaube, dass steht mir einfach nicht zu. Denn jeder schreibt, interpretiert seine Art der Dinge/Geschichte des Schreibens anderster, deshalb ist es doch Quatsch..zu sagen was macht eine gute oder möglicherweise weniger gute Autorin aus.

    Jeder Autor findet mit seiner Art zu schreiben sicherlich Leser. Und genauso findet der Leser seinen Autoren. Was dem einen gefällt, mag der andere vielleicht gar nicht leiden...........

    LG..Karin..

  1. Ben Ny hat gesagt…:

    Hallo,

    du hast ein sehr schönes Interview mit Britta geführt und ich muss sagen, bei dem Abschnitt "Britta und ihr Leben" trieb es mir Tränen ins Gesicht. Dieser Abschnitt ist für mich einfach sehr bewegend.

    Ich bin der Meinung, dass jeder Autor und jede Autorin in dem Genre wo sie schreibt ihr bestes gibt. Ob ein Autor/eine Autorin in einem weiteren Genre schreibt spielt für mich keine Rolle, denn wenn ich am Schreibstil des Autors/der Autorin gefallen finde, dann lese ich sämtliche Bücher des Autor/der Autorin, egal welches Genre.
    Was einen guter Autor/eine Autorin für mich ausmacht? Ich denke das kann man so genau nicht sagen aber ich persönlich achte sehr auf den Schreibstil und daran mache ich dann zum Beispiel fest, ob es sich lohnen würde, ein weiteres Buch von diesem Autor/dieser Autorin zu lesen.

    Liebe Grüße
    Benny

  1. Maria L. hat gesagt…:

    Ein absolut tolles Interview. Vielen Dank liebe Dani.

    Was einen guter Autor/in für mich ausmacht ? Das er/sie sich selbst treu bleibt und das schreibt, was ihm /ihr am Herzen liegt. Nicht , was der Verlag und angeblich irgendwelche Leser möchten, sondern das, was auf der Seele brennt. Dann spürt man auch das Echte hinter den Zeilen. Von meinen Lieblingsautoren/innen lese ich alle Bücher, auch wenn sich das Genre ändert. Allerdings kann ich manche Genre , zb. Horror absolut nicht lesen. Da würde ich passen.

  1. Victoria Lipper hat gesagt…:

    Hallo!
    Also meiner Meinung nach sollte eine gute Autorin eine ganz neue, außergewöhnliche Geschichte schreiben, die es vorher so noch nicht gab. Ansonsten lasse ich mich gerne überraschen, da ich viele verschiedene Genres gerne lese - für mich muss ein Buch unbedingt eine tolle und kreative Geschichte haben!

    LG Victoria

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