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[Rezension] Dinner mit einem Vampir - Dark Heroine 1 von Abigail Gibbs

Dienstag, 11. November 2014

Titel: Dinner mit einem Vampir - Dark Heroine 1
AutorIn: Abigail Gibbs
Verlag: Piper - April 2014
ISBN: 978-3-492-70297-3 - Hardcover - €16,99
             978-3-492-96485-2 - ebook - €12,99
Seiten: 608
Genre: Vampir-Fantasy


17 Millionen Fans können nicht irren!

...geschrieben ist´s in Stein, der erste Thron soll ihrer sein...

Kurzbeschreibung:


Diese Nacht verändert Violets Leben für immer: Mitten auf dem Trafalgar Square in London geschieht ein furchtbarer Massenmord, und die 18-Jährige ist die einzige Augenzeugin. Erfolglos versucht sie, vor den Tätern zu fliehen - und wird in ein abgelegenes Herrenhaus verschleppt, das von nun an ihr Gefängnis ist. Doch Violets Kidnapper sind keine Menschen, sondern Vampire, faszinierend und todbringend zugleich. Der charismatische Blutsauger Kaspar hat besondere Pläne mit Violet, denn sie ist Teil einer gefährlichen Prophezeihung. Wird sie sich Kaspar hingeben, um zur sagenumwobenen dunklen Heldin zu werden – oder hat er Violets Mut unterschätzt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen?



Die Autorin:

 Abigail Gibbs hat im Alter von nur 18 Jahren einen Bestseller verfasst: Ihr Debüt »Dark Heroine. Dinner mit einem Vampir« erschien kapitelweise auf der englischen Social-Reading-Plattform Wattpad, wo das Manuskript über 17 Millionen Mal gelesen wurde. Kurz darauf erhielt Abigail Gibbs einen Verlagsvertrag; seitdem wurde »Dark Heroine« in 17 Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt in England und studiert an der University of Oxford.

Meine Meinung:

Dark Heroine - eine neue Reihe mit Suchtpotenzial!
Die Autorin hat eine faszinierende Welt geschaffen, in der Vampire so sind, wie wir sie uns vorstellen: düster und todbringend. Sie unterstehen dem Gesetz ihres Königs Vladimir, der schon zehntausende von Jahren über die Varns und die Vampire herrscht. Sie leben abgeschieden, weitab von der menschlichen Zivilisation.
In genau diese Welt wird die 17-jährige Violet Lee, Tochter des Verteidigungsministers verschleppt, nachdem sie auf dem Londoner Trafalgar Square Zeuge wird, wie dreißig erwachsene Männer von sechs scheinbar Jugendlichen abgeschachtet werden. Sie machen kein Geheimnis daraus, was sie sind. Blutsauger!
In deren Familiensitz in Varnley wird Violet fortan gefangen gehalten. Violet verabscheut die Vampire, in denen sie nichts weiter als bestialische Mörder sieht. Vor allem vor Prinz Kaspar muss sie sich besonders in Acht nehmen, zeigt er ihr doch seine schlimmste Seite indem er sie als Nahrungsquelle missbraucht.
Nur in dem blauäugigen Fabian, Kaspars bestem Freund findet sie so etwas wie einen Vertrauten.
Als sie jedoch auf einem Vampirball  ausgerechnet von dem Vampir, vor dem sie mehrmals gewarnt wurde verschleppt und beinahe getötet wird, nimmt das Schicksal unbarmherzig seinen Lauf.

Der Leser bekommt schnell einen Einblick in das faszinierende Königreich der Varns und deren Mitglieder.
Da wären natürlich Prinz Kaspar, der viertgeborene Sohn, der laut Gesetz den Thron erben wird.
Seine fünf Geschwister  Cain, Lyla, die kleine Thyme, Jag und Sky. Des weiteren gibt es da noch den blonden Charlie, den rothaarigen Felix, Declan und Fabian. Nicht zu vergessen natürlich ein paar vampirische Bedienstete und den furchteinflößenden König Vladimir. Dessen Frau, Königin Carmen wurd nach knapp zehntausend Jahren an der Seite des Königs von einem Mitglied des Pierre-Clans ermordet. Seitdem herrscht Hass und Krieg zwischen den Vampiren und den sogenannten Huntern und ihren Slayern.
Zugegeben, ich hatte am Anfang etwas Probleme, mir all die Namen zu merken, da auf einige der Protagonisten nur sehr wenig eingegangen wird. Das legte sich aber relativ schnell, zumal die beiden Hauptprotagonisten Kaspar und Violet sehr gut und bildlich beschreiben sind. Man bekommt sehr tiefe Eindrücke in ihre Charaktere und ihre Gefühlswelt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und größtenteils absolut fesselnd. Sie schreibt schonungslos, ohne Glitzer und Sternchen. Hier sind die Vampire nicht mit Perwoll gewaschen, keine typische traumhaft- sexy - Vampir - trifft Seelenverwandete- Geschichte. Gleich zu Beginn des Buches war ich gefangen in dieser neuartigen, rauhen und gleichzeitig faszinierenden Welt.
Die Kapitel wechseln zwischen der Sichtweise von Violet und der von Kaspar, was mir sehr gut gefallen hat, denn so konnte ich micht gut in beide hineinfühlen und ihre Vorgehensweisen verstehen. 
Zur Mitte hin wird die Story aber leider etwas langatmig, ich hatte teilweise das Gefühl, mich im Kreis zu drehen, ohne dass etwas passiert. Einzelne Szenen sind sehr in die Länge gezogen und wirken deshalb teilweise etwas langweilig und irrelevant.
Dabei darf man als Leser eben nicht vergessen, dass die Autorin gerade mal 18 Jahre jung ist und ihr Potenzial sich erst noch komplett entfalten muss.
Das letzte Drittel hat mich dann wieder absolut gepackt, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Laut Prophezeiung sollen ja neun Dunkle Heldinnen aufsteigen,  und es gibt neun nahezu vollkommen parallele Dimensionen, vielleicht dürfen wir uns ja auch auf 9 Teile freuen...!

Fazit:

Mit Dark Heroine hat die Autorin Abigail Gibbs eine faszinierende neue Welt der Vampire geschaffen, die trotz kleiner Schwächen absolutes Suchtpotenzial hat. Etwas weniger ausschweifend an ein paar Stellen, wäre es ein absoluter Knaller! Ich bin schon sehr gespannt, ob mich Teil 2 - Autumn Rose - vollends überzeugen kann.
Trotz allem eine ganz klare Leseempfehlung mit starken 4 von 5 Sternen.





1 Kommentare:

  1. Huhu Dani,
    sehr schöne Rezi! Mir hat "Dark Heroine" auch sehr, sehr gut gefallen. Da gebe ich dir vollkommen recht, dass die Autorin an manchen Stellen ein bisschen zu ausschweifend geworden ist. Auf "Autumn Rose" bin ich auch schon gespannt. Mal schauen wann ich dazu Zeit habe!
    VLG Conny

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